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× Rohkost und Naturheil-Kunde

Breitwegerich

6 Jahre 2 Wochen her #500 von speedy
speedy antwortete auf Breitwegerich
Ich hab das jetzt selber einmal getestet, und muß sagen das es eine fette Wirkung hat, also sehr gut für das Wohlbefinden ist, ich persönlich würde es nicht immer essen, aber all 14 Tage darf es einmal in die Salatschüssel kommen.

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6 Jahre 10 Monate her - 6 Jahre 10 Monate her #426 von speedy
Breitwegerich wurde erstellt von speedy
Deutscher Name: Breitwegerich
Die Wegeriche sind eine Gattung aus der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae).

Botanischer Name: Plantago

Unterarten: Die drei häufigsten Arten in Europa sind:

  • der Mittlere Wegerich (Plantago media)
  • der Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

Synonyme: Spießkraut, Lungenblattl, Schlangenzunge und Spitzfederich
der Breitwegerich (Plantago major),
Synonyme: Breitblättriger Wegerich, Großer Wegerich, Wegebreit, Wegeblatt, Wegtritt, Wegetrene, Rippenblatt, Saurüssel, Mausöhrle und Ackerkraut

Weitere Arten:
Indischer Flohsamen (Plantago ovata), Schlangenwegerich (Plantago serpentina), Alpenwegerich (Plantago alpina), Sandwegerich (Plantago arenaria), Bergwegerich (Plantago atrata) und Strandwegerich (Plantago maritima)

Beschreibung:
Die Pflanzen werden bis zu 60cm hoch. Die Blätter stehen rosettenförmig nah über dem Boden. Wegeriche haben kleine (meist weiße) Blüten auf langen Stielen, die aus braunen, runden Ähren herausragen.

Vorkommen:
Man findet sie auf Wiesen, Weiden, an Wegrändern, Gräben und auf trockenen Wiesen; fast weltweit verbreitet.

Erntezeit:
Von April an Blätter, Samen von Juni bis November
Eine Pflanze produziert in einem Leben ca. 40.000 Samen, die in feuchtem Zustand überall kleben bleiben und dadurch verbreitet werden.

Verwertbare Teile:
Zarte Blätter und Samen. Die Blätter schmecken leicht nussig. Die halbreifen und reifen Samenstände eignen sich auch zum Einfrieren.

Wichtige Inhaltsstoffe:

Vitamine: Vitamin C, Vitamin B

Mineralstoffe und Spurenelemente: Kalium, Zink

Sonstige:
Kieselsäure, Iridoidglycoside u. a. Aucubin, Schleim-, Bitter- und Gerbstoffe, Saponin

Alle Wegericharten enthalten Proteine, Vitamine und Mineralsalze, aber auch Schleim- und Gerbstoffe.Sie wirken blutreinigend, antiseptisch, blutstillend und gewebefestigend.

wasser81% / 100g
Proteine2,5% / 100g
Fett0,3% / 100g
Kohlenhydrate15% / 100g
Calcium0,16% / 100g
Phosphor0,052% / 100g

Die Wegerichgewächse (Plantaginaceae) haben Kapselfrüchte: Da die Samenschale mit großen schleimerfüllten Zelln versehen sind, werden die Samen als milde Abführmittel verwendet. Auch die Blätter der Wegerich-Arten enthalten Schleim -> darauf beruht speziell die Verwendung der Blätter des Spitzwegerich als Hustenmittel. Die

Inhaltstoffe:
Schleime, div. Zucker (Stärke fehlend), Zellulose, Eiweiß, Fett.
Speicherstoffe der Samen: 5 - 13 % fettes Öl (Linol- und Ölsäure), 15 - 20 % Eiweiß (Aleuron), Reservezellulose Planteose (= nicht reduziertes Trisaccarid, welches der Raffinose isomer ist), Schleim (Polysaccaride und Polyuronidmischungen).
Beispiel: Spitzwegerich, Breitwegerich, Mittlerer Wegerich


Sonstiges:
Als Arznei werden sowohl die Blätter als auch Wurzeln der Wegeriche verwendet. Die Iridoidglycoside wirken antibakteriell. Wegeriche wirken deshalb gut gegen Durchfall und bei Bindehautentzündungen können sie die Heilung unterstützen. Auch in vielen Hustensäften ist Breitwegerich enthalten.

Durch die starke Wirkung den Schleim zu lösen, wirkt Breitweger sehr gut um den Raucherhusten zu beseitigen, bei regelmäßigem verzehr, bewirkt es das Verlangen von Rauchen zu stoppen. Richtig gehört, Breitwegerich kann ihre Sucht stoppen, und gleichzeitig ihr Imun und Abwersystem stärken.

Wirkung
Breitwegerich wirkt antibakteriell und keimtötend sowie leberschützend, antikanzerogen und antiinflammatorisch (entzündungshemmend). Neben einer schleimlösenden, auswurffördernden und blutgerinnungsfördernden Wirkung unterstützt Breitwegerich die Wundheilung. Die antibakterielle Wirkung ist an den Inhaltsstoff Aucubigenin gebunden. Traditionelle Anwendung findet Breitwegerich innerlich bei Erkrankungen der oberen Atemwege und Durchfallerkrankungen sowie äußerlich bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich (blutendes, entzündetes Zahnfleisch). Außerdem verwendet man Breitwegerich in Form von Waschungen und Umschlägen bei Furunkeln, Akne (Acne vulgaris), Exanthemen (Hautrötungen) und Wunden, insbesondere bei Schnittverletzungen, Verbrennungen und Quetschungen. Auch Insektenstiche (speziell von Mücken oder Bremsen) lassen sich durch Einreiben der Stichwunde lindern. Auch die frischen Blätter helfen bei Schnittwunden, Geschwüren (auch Hämorrhoiden) oder entzündeten Hautstellen

Verwendung in der Küche als:

Salat, Gemüse, Gewürz

Geschmack:
mild bis herb

Dosierung
Im Normalfall wird etwa eine tägliche Menge von 3 bis 6 Gramm der Pflanze empfohlen

Hinweise

Breitwegerich wird auch in hohen Dosen gut vertragen, und es sind keine Nebenwirkungen bekannt.

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